online lesen Der deutsche Elektrizitätssektor im Liberalisierungsprozess pdf, epub ebook

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Der deutsche Elektrizitätssektor im Liberalisierungsprozess

  • Nummer: 845541336396269
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  • Sprache: Deutsche
  • Auswertung: 4.1/5 (Votes: 2085)
  • Taschenbuch: 149 seiten
  • Verfügbarkeit: En stock
  • Formate herunterladen: PDF, EPUB, KINDLE, FB2, AUDIBLE, MOBI und andere.

Produktbeschreibung

Magisterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Wirtschaftspolitik, Note: 1,3, Universität Potsdam (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät), 210 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Energiesektor bestimmt ganz wesentlich die politischen Diskurse unserer Zeit. Der Sektor ist dabei überaus dynamisch: Globale Veränderungen werfen Fragen auf, die Antworten sowohl auf nationaler als auch supranationaler Ebene verlangen. Die Europäische Union (EU) übt auf ihre Mitglieder in diesem Bereich einen erheblichen Druck aus. Zum einen, um auch hier das Ziel eines funktionierenden gemeinsamen Europäischen Binnenmarktes zu erreichen, zum anderen, um die aufkommenden neuen politischen Herausforderungen zu bewältigen: "Weltweit ist ein neues Energiezeitalter angebrochen, das geprägt ist von steigender Energienachfrage, hohen und schwankenden Erdöl- und Erdgaspreisen und den Herausforderungen des Klimawandels", stellt der Präsident der Europäischen Kommission , José Manuel Barroso (2006: 7) fest.
Ein ganzer Komplex von internationalen Einflüssen und Binnenentwicklungen erhöhte sukzessive den Druck auf die Strukturen und Regelungen der nationalen Energieversorgungen, was unmittelbar deutlich wird, wenn man sich den Aufbau dieses Sektors und seine Entwicklung seit seinem Entstehen im Zuge der industriellen Revolution verdeutlicht: Die Energiewirtschaft war typischerweise, über alle Ländergrenzen hinweg, ein mittelbar oder unmittelbar vom Staat aufgebauter Wirtschaftszweig mit einem klaren Versorgungsauftrag. Die aufwändige, zunächst lokal und zentralistisch organisierte Leitungsstruktur vermochte allein der Staat zu errichten und zu betreiben: Zum einen konnten die immensen Investitionen von keinem Privatunternehmen getätigt werden, zum anderen bildeten die Energienetze "natürliche Monopole", d.h., ein einzelner Betreiber kann jene kostengünstiger betreiben, als eine Vielzahl. Um ein Marktversagen durch einen privaten Monopolisten in diesem strategischen Wirtschaftszweig zu verhindern, war an dieser Stelle der Staat gehalten, durch entsprechende Maßnahmen einem etwaigen Missbrauch entgegenzuwirken - gewöhnlich durch staatliche Leitung des Energieunternehmens oder entsprechende Regulierungsauflagen. In der Folge war der Staat von Anfang an nicht nur mit dem Energiemarkt verbunden, sondern erheblich stärker verflochten als mit anderen Wirtschaftsbereichen.

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